Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der WK IT Services
Stand: 10.08.2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen WK IT Services, Inhaber Waleed Ahmed Khan, Jahnstraße 8, 74861 Neudenau (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Erbringung von IT-Dienstleistungen, insbesondere Server- und Netzwerkadministration, Netzwerksicherheit, Datensicherung, Domainregistrierung/-verkauf, Webhosting, SEO-Dienstleistungen sowie IT-Support (nachfolgend „Leistungen“).
(2) Kunde im Sinne dieser AGB kann sowohl ein Verbraucher (§ 13 BGB) als auch ein Unternehmer (§ 14 BGB) sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website des Anbieters stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.
(2) Der Kunde kann per E-Mail, telefonisch, über ein Kontaktformular oder auf anderem Wege eine unverbindliche Anfrage stellen. Auf dieser Grundlage erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot, in der Regel per E-Mail.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot des Anbieters annimmt, z. B. durch schriftliche Bestätigung (auch per E-Mail) oder durch Erteilung eines Auftrags in Textform (§ 126b BGB). Bestätigt der Anbieter den Auftragseingang, stellt dies zugleich die Annahme dar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes mitgeteilt wird.
(4) Der Anbieter speichert den Vertragstext. Angebot und Auftragsbestätigung werden dem Kunden per E-Mail zugesandt; eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung erfolgt nicht.
§ 3 Leistungsbeschreibung
(1) Der Anbieter erbringt je nach Vereinbarung insbesondere folgende Leistungen:
- Server-Administration und -Wartung
- Netzwerk-Administration und Netzwerksicherheit
- Datensicherung / Backup-Lösungen
- Registrierung und Verkauf von Internet-Domains
- Webhosting
- SEO-Dienstleistungen
- IT-Support (vor Ort und per Fernwartung)
(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Leistungen, die dort nicht ausdrücklich vereinbart wurden, schuldet der Anbieter nicht.
(3) Bei Fernwartungsleistungen erhält der Anbieter nach vorheriger Zustimmung des Kunden temporären Zugriff auf dessen IT-Systeme. Der Kunde stellt sicher, dass er zur Erteilung dieses Zugriffs berechtigt ist.
§ 4 Domainregistrierung und Webhosting – besondere Bestimmungen
(1) Bei der Registrierung von Domains wird der Anbieter als Vermittler zwischen dem Kunden und der zuständigen Vergabestelle (Registry, z. B. DENIC eG für „.de“-Domains) bzw. dem jeweiligen Registrar tätig. Ergänzend gelten die jeweils aktuellen Registrierungsbedingungen der zuständigen Vergabestelle.
(2) Der Anbieter prüft nicht, ob eine vom Kunden gewünschte Domain Rechte Dritter (insbesondere Namens-, Marken- oder Kennzeichenrechte) verletzt. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die wegen Registrierung, Nutzung oder Inhalt der Domain gegen den Anbieter geltend gemacht werden, soweit den Kunden hieran ein Verschulden trifft.
(3) Die Registrierung steht unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Verfügbarkeit der gewünschten Domain bei der Vergabestelle. Ein Anspruch auf Registrierung einer bestimmten Domain besteht nicht.
(4) Hosting-Verträge werden, sofern nicht anders vereinbart, mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten geschlossen.
- Gegenüber Unternehmern verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils 12 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Laufzeitende gekündigt wird.
- Gegenüber Verbrauchern verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der Erstlaufzeit auf unbestimmte Zeit und kann danach jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden (§ 309 Nr. 9 BGB).
§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Zugangsdaten und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
(2) Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich, soweit eine Datensicherung nicht ausdrücklich als Leistung beauftragt wurde.
(3) Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch eine Verletzung der Mitwirkungspflichten des Kunden entstehen, gehen zu dessen Lasten und können gesondert in Rechnung gestellt werden.
§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise, in Euro. Gegenüber Verbrauchern inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, gegenüber Unternehmern zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
(2) Die Zahlung erfolgt per Überweisung nach Rechnungsstellung, sofern nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart wird. Rechnungen sind, sofern nicht anders angegeben, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286 ff. BGB), insbesondere zu Verzugszinsen und Ersatz des Verzugsschadens.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, bei umfangreicheren oder länger andauernden Aufträgen angemessene Voraus- oder Abschlagszahlungen zu verlangen.
§ 7 Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, hat er offensichtliche Mängel innerhalb von zwei Wochen nach Erbringung der Leistung schriftlich anzuzeigen; unterbleibt die Anzeige, gilt die Leistung als genehmigt (§ 377 HGB).
(2) Für die Verfügbarkeit fremder IT-Systeme, Netzwerke, Registries oder Drittanbieter (z. B. Registrare, Rechenzentren) übernimmt der Anbieter keine Gewähr, soweit er auf deren Verfügbarkeit keinen Einfluss hat.
§ 8 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung oder Arglist des Anbieters beruhen. Ferner haftet der Anbieter unbeschränkt im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.
(4) Die Haftung für den Verlust von Daten ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. Absatz 1 bleibt unberührt.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 9 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nur zur Durchführung des Vertrags zu verwenden, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
§ 10 Datenschutz
Informationen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die gesonderte Datenschutzerklärung des Anbieters unter www.wkitservices.de/datenschutz.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt dies nur insoweit, als dadurch der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthaltsortes gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters (Neudenau).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
(4) Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (Hinweis gemäß § 36 VSBG).